18.07.2015: 140 Jahre DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus e.V. Hannover

Unter dem Motto „Gemeinsam für Medizin und Pflege“ feierten die DRK-Schwesternschaft und das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus am 18. Juli 2015 ihr 140-jähriges Bestehen mit zahlreichen Gästen, darunter DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg und Thomas Hermann, Bürgermeister und Ratsvorsitzender der Stadt Hannover.

Mit vier Krankenpflegerinnen und einem dreigeschossigen Doppelhaus in der Eichstraße 16 fing alles an – damals 1875. Olga Freifrau von Lützerode gründete die Schwesternschaft und die „Krankenpflegerinnen-Anstalt zu Hannover“ und gab ihnen den Namen Clementinenhaus, abgeleitet von „Clementia dei“, die „Gnade Gottes“.

Heute bilden Schwesternschaft und Krankenhaus eine leistungsstarke Gemeinschaft, die sich den Grundsätzen und Zielen des Roten Kreuzes verpflichtet fühlen. Sie garantieren ihren Patienten modernste Medizin, beste Pflege und Betreuung. Damals wie heute steht der kranke und hilfsbedürftige Mensch im Fokus des pflegerischen und medizinischen Handelns.

Durch die hohe Bereitschaft der Beschäftigten zur zielorientierten Veränderung entwickelte sich das Clementinenhaus zu einem modernen und innovativen Krankenhaus mit 195 Betten und über 480 qualifizierten Mitarbeitern und Mitgliedern.

Ebenso erlebte die DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus den Wandel der Zeiten: Heute ist sie für ihre Mitglieder nicht nur eine traditionelle Schwesternschaft mit Mutterhausgedanken, sondern auch ein moderner Verband, der die Interessen seiner Mitglieder fördert und diese berufspolitisch engagiert vertritt. Die Schwesternschaft stellt auch heute fast das gesamte Pflegepersonal im Clementinenhaus.

Das Gute zu bewahren und sich gleichzeitig dem Neuen zu öffnen – dies war und ist stets das Ziel im Clementinenhaus. Dieser Herausforderung zwischen Tradition und Moderne wird täglich neu begegnet mit hoher fachlicher Kompetenz, modernster Technik und vor allem mit viel Menschlichkeit.

„In einem permanenten Optimierungsprozess sehen wir eine wesentliche Voraussetzung auch weiterhin eine Einrichtung betreiben zu können, die Wirtschaftlichkeitserwägungen mit medizinischer, pflegerischer und technischer Kompetenz sowie Menschlichkeit verbindet“, so Birgit Huber, Geschäftsführerin des Krankenhauses, und Oberin Manuela Krüger, Vorsitzende der Schwesternschaft. Nur dadurch werde der Weg in eine sich ständig ändernde Zukunft gesichert.

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